Wissenschaftsrat

Exzellenzstrategie

Mit den Entscheidungen in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten hat die Exzellenzstrategie am 19. Juli 2019 die letzte Etappe in der ersten Ausschreibungsrunde zurückgelegt.

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Unter 17 antragstellenden Universitäten und zwei antragstellenden Universitätsverbünden wählte die für die Entscheidung zuständige Exzellenzkommission elf Anträge für eine dauerhafte Förderung aus.

Es werden folgende zehn Exzellenzuniversitäten und ein Exzellenzverbund gefördert (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  • Verbund Berlin
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Technische Universität Dresden
  • Universität Hamburg
  • Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Universität Konstanz
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Technische Universität München
  • Eberhard Karls Universität Tübingen

Zur PDF-Version der Liste der geförderten Universitäten und des Universitätsverbunds in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten

Zur interaktiven Landkarte der geförderten Universitäten und des Universitätsverbunds in den Förderlinien Exzellenzuniversitäten und Exzellenzcluster

Zur Gemeinsamen Pressemitteilung von Wissenschaftsrat und Deutscher Forschungsgemeinschaft


Eine Übersicht über die 19 antragstellenden Universitäten bzw. Universitätsverbünde in der ersten Ausschreibungsrunde finden Sie hier.

Zum Förderprogramm Exzellenzstrategie

Nach der Exzellenzinitiative (2005-2017), mit der Bund und Länder eine dynamische Stärkung der Universitäten in Gang gesetzt haben, soll das Erreichte mit der Exzellenzstrategie fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, auch in Zukunft wissenschaftliche Spitzenleistungen zu fördern, Profile auszubilden, Kooperationen im Wissenschaftssystem fortzusetzen und auszubauen.

Grundlage für das Programm Exzellenzstrategie bildet die am 16. Juni 2016 von der Bundeskanzlerin sowie den Ministerpräsidenten und -präsidentinnen der Länder verabschiedete Verwaltungsvereinbarung gemäß Artikel 91b Absatz 1 des Grundgesetzes, die Neue Bund-Länder-Initiative – „Exzellenzstrategie“ – zur Förderung von Spitzenforschung an Universitäten“ (Verwaltungsvereinbarung).

Das Programm Exzellenzstrategie wird gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat (WR) durchgeführt. Es umfasst zwei Förderlinien:

1 - Exzellenzcluster zur projektbezogenen Förderung international wettbewerbsfähiger Forschungsfelder an Universitäten und Universitätsverbünden. Die Förderentscheidung im Rahmen der ersten Ausschreibungsrunde für die Förderlinie Exzellenzcluster ist im September 2018 gefallen. Weitere Informationen finden Sie auf der DFG-Webseite.

2 - Exzellenzuniversitäten zur dauerhaften Stärkung der Universitäten als Institution beziehungsweise als Verbund von Universitäten und zum Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung auf Basis erfolgreicher Exzellenzcluster. Die Förderentscheidung für die Förderlinie Exzellenzuniversitäten erfolgte im Juli 2019. Der Wissenschaftsrat übernimmt die Entwicklung und Durchführung des Verfahrens für die Förderlinie Exzellenzuniversitäten sowie deren Evaluation, die im Siebenjahresrhythmus erfolgt.

Für die Ausgestaltung des Förderprogramms wurde ein Expertengremium eingerichtet. Dieses setzt sich aus insgesamt 39 in der Forschung auf verschiedenen Wissenschaftsgebieten ausgewiesenen Personen zusammen, die über langjährige Erfahrungen im Ausland, im Hochschulmanagement, in der Lehre oder in der Wirtschaft verfügen. Seine Mitglieder wurden vom Senat der DFG und von der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats gemeinsam vorgeschlagen und von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) ernannt. Die Mitgliederliste finden Sie auf der Webseite der GWK.

Die Exzellenzkommission entscheidet über die Förderung der Anträge in beiden Förderlinien. Sie besteht aus den wissenschaftlichen Mitgliedern des Expertengremiums sowie den für Wissenschaft zuständigen Ministerinnen und Ministern des Bundes und der Länder.

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